CBD gegen Angst: die ganze (Forschungs-)Wahrheit (Teil 1)

CBD gegen Angst: die ganze (Forschungs-)Wahrheit (Teil 1)

Angst ist bei uns jetzt schon eine Weile Thema. Und das gewiss nicht umsonst, denn viele Tiere leiden unter zu starken Angstzuständen bzw. Angststörungen. Das ist in unserer heutigen Zeit nicht ungewöhnlich, aber dennoch ein großes Problem. Die betroffenen Tiere, seien das nun Hunde, Katzen, Pferde oder andere Säugetiere, sind meist angespannt und müssen immer wieder starken Stress erleben. Herkömmliche, therapeutische Maßnahmen und/oder medikamentöse Behandlungen brauchen dabei meist sehr viel Zeit und Geduld, bis eine gewünschte Wirkung eintritt. Hinzu kommt, dass vielerlei Medikamente oftmals mit einer Vielzahl an möglichen Nebenwirkungen einhergehen. Was aber tun?

Nun, CBD Hanföl wirkt beruhigend, entspannend und kommt mit einer Vielzahl weiterer, wünschenswerter Effekte für das Wohlbefinden deines Tieres daher. Auch geht CBD mit nur wenigen Nebenwirkungen einher, die großteils ohnehin nur dann auftreten, wenn überdosiert wurde. Das unterschreibt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) im übrigen so! Aber, wie so oft können wir natürlich viel erzählen, wenn der Tag lang ist. Und Blogs sind ohnehin nur sehr effektive Marketinginstrumente, oder? Naja, wenngleich unsere Marketingabteilung dieser Aussage wohl zustimmen würde, dient unser Blog in der Regel zu einem anderen Zweck: nämlich zur Aufklärung bzgl. Cannabidiol. Und das ist auch heute wieder so. Denn die Wissenschaft würde die Aussage, dass CBD gegen Angst hilft, genau so unterschreiben!

Wichtiger Hinweis: nachfolgende Zusammenfassungen beruhen auf echten wissenschaftlichen Publikationen. Wir nennen zum Beleg dafür jeweils den Originaltitel und verlinken zum entsprechenden Text. Die Texte liegen in Englisch vor und werden von uns selektiert. Zudem übersetzen wir entsprechende Abschnitte dieser Texte frei und stellenweise vereinfacht. Dies dient der Lesbarkeit, der Verständlichkeit, als auch dabei den Rahmen unserer üblichen Blogbeiträge nicht zu sprengen.

CBD gegen Angst

Der erste Report über Studien zum Thema “CBD gegen Angst” ist in sich selbst lediglich eine Zusammenfassung. Forscher nutzten renommierte Datenbanken für medizinisch-wissenschaftliche Publikationen (z.B. ISI Web of Knowledge, SciELO, PubMed & PsycINFO) und suchten dort nach den Suchbegriffen “Cannabidiol” und “Anxiolytic”. Ziel des ganzen war es, einen Überblick über die gegenwärtigen Forschungsergebnisse zu gewinnen und daraus entsprechende Rückschlüsse zu ziehen. Zum Beispiel auch, ob sich die weitere Forschung mit CBD gegen Angst bzw. auch andere psychische Probleme oder Störungen überhaupt lohnen. Dazu wurden Veröffentlichungen in den Sprachen Englisch, Portugiesisch und Spanisch gesucht.

Was die Forscher fanden, waren zahlreiche Publikationen, die detailliert Laborversuche bzw. auch klinische Einsätze von Cannabidiol gegen Angst bzw. Angststörungen beschrieben. Aus den Publikationen ging zudem hervor, dass CBD jeweils klare Anzeichen lieferte, die in ihrer Gesamtheit durchaus nahelegen, dass die natürliche Substanz eine angstlindernde Wirkung besitzt. Nicht nur gegen generelle Angstzustände, sondern auch gegen spezifische Angststörungen, wie bspw. Sozialphobie. Die Forscher schlussfolgerten, dass weitere Forschungen und klinische Studien zu den Wirkungen von Cannabidiol auf emotionale bzw. psychische Zustände definitiv angebracht und begründet seien. Das Original findest du in Englisch hier: “Cannabidiol, a Cannabis sativa constituent, as an anxiolytic drug” (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22729452/, 30.05.2019)

Cannabidiol und seine Wirkung gegen soziale Ängste (Sozialphobie)

Wir persönlich fanden die Schlussfolgerungen der Forscher sehr interessant. Besonders auch, dass CBD gegen Sozialphobie wirkt. Warum? Denn das ist eine der am häufigsten auftretenden Angststörungen, neben Agoraphobie (Platzangst) und Panikattacken. Wobei letztere durchaus auch gut und gerne zu Angststörungen gerechnet werden können. Es spielt dabei auch keine Rolle, dass es sich um Untersuchungen am Menschen handelte. Denn Menschen sind auch nur Säugetiere am Ende des Tages und Säugetiere haben ein Endocannabinoidsystem. Jedenfalls beschäftigten sich andere Forscher auch mit diesem Thema. Sie wollten wissen, was an “CBD gegen Sozialphobie” wirklich dran ist. Dabei halten die Forscher im Originaltext “Cannabidiol reduces the anxiety induced by simulated public speaking in treatment-naive social phobia patients” (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21307846/, 30/05/2019) fest, dass sich Cannabidiol bereits als effektiv gegen Angst bei Menschen und Tieren erwiesen hätte.

Die Forscher interessierten sich spezifisch für die Wirkung von CBD bei bisher unbehandelten Patienten mit Sozialphobie. Dafür wurden 24 Personen getestet, die noch nie zuvor gegen ihre Angststörung behandelt wurden. Diese Personen bekamen entweder eine einmalige Dosis CBD (600 mg) oder ein Placebo. Das Ganze geschah 90 Minuten vor einer simulierten, öffentlichen Rede, die die Testpersonen halten mussten. Dabei wurden verschiedene Werte gemessen, wie zum Beispiel Puls, Blutdruck und die Hautleitfähigkeit. Zudem mussten alle Testpersonen verschiedene psychologische Fragebögen zur Erhebung ihrer subjektiven Empfindungen ausfüllen. Die Ergebnisse waren verblüffend: die Testpersonen, welche CBD vorab erhielten, spürten signifikant weniger Angst, fühlten sich kognitiv weniger beeinträchtigt und redeten weit freier und leichter, als die Placebogruppe.

CBD und seine Wirkung auf regionalen, zerebralen Blutfluss

Cannabidiol hilft also Angst zu lindern und bietet sich deshalb auch als therapeutisches Medikament an. Vor allem in Form eines Breitspektrum-Hanföls, in welchem weitere Cannabinoide auf ganz natürlichem Weg zur gesamtheitlichen Besserung der körperlichen und geistigen Gesundheit beitragen. Eine weitere Untersuchung kümmerte sich nun um die Frage, wie CBD genau gegen Angst wirkt. Was passiert im Körper (genauer im Gehirn), nachdem CBD verabreicht wurde? Dazu brauchte es Testpersonen, 10 an der Zahl. Dieser wurden für die Studie “Effects of cannabidiol (CBD) on regional cerebral blood flow” (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/14583744/, 30/05/2019) in zwei Gruppen zu je 5 Personen aufgeteilt. Alle Testpersonen wurden dann in zwei Sitzungen mit einer Woche Pause dazwischen untersucht. Dazu bekam eine Gruppe CBD (400 mg), die andere ein Placebo. 90 Minuten später wurde eine sog. SPECT durchgeführt (eine Einzelphotonen-Emissionscomputertomographie) und die Testpersonen füllten einen psychologischen Fragebogen zur Erhebung ihrer subjektiven Empfindungen aus. Dasselbe wurde eine Woche später dann wiederholt, nur bekamen die Placebogruppe diesmal CBD und umgekehrt.

Die subjektiven Empfindungen der Testpersonen, behandelt mit CBD, ergaben abermals eine signifikant verringerte Angst und zeigten auch mentale Beruhigung. Die Placebos erzielten keinerlei solche Wirkung. Viel interessanter waren die Aufnahmen der SPECT. Der Blutfluss in einigen Arealen des Gehirns wurde durch CBD beeinflusst! Dazu gehörten der Amygdala-Hippocampus-Komplex (Teil des limbischen Systems und zuständig für u.a. Angstgefühle), aber auch Teile des Hypothalamus, welcher Wasser-, Salzhaushalt und Blutdruck regelt. Zudem waren auch Teile des Gyrus cinguli betroffen, wo verschiedene kognitive und emotionale Funktionen ausgeübt werden. Diese Ergebnisse unterschreiben abermals, dass CBD eine immense Wirkung gegen Angst bzw. Angststörungen besitzt. Darüber hinaus legt diese Untersuchung auch nahe, dass Cannabidiol diese Wirkung durch die Beeinflussung des Blutflusses in spezifischen Hirnarealen (limbisch und paralimbisch) erreicht.

Fazit zu CBD gegen Angst aus Sicht der Wissenschaft

Die Wissenschaft würde aufgrund von faktischen Belegen unsere Aussage, dass CBD gegen Angst wirkt, wohl unterschreiben. Gewiss wurden noch nicht alle Eventualitäten in Bezug auf die Wirkung von Cannabidiol auf Angstzustände bzw. Störungen untersucht, doch festzuhalten bleibt nun mal, dass CBD in allen Studien bisher eine signifikante Verbesserung erzielen konnte. Inwieweit das Endocannabinoidsystem mit dem regionalen, zerebralen Blutfluss zusammenhängt, ist uns unbekannt. Fakt ist jedoch, dass die geschilderten Veränderungen dieses Blutflusses nachweislich stattfanden und im Gesamtkontext durchaus Sinn ergeben. Wir möchten abermals anführen, dass es keine Rolle spielt, ob diese Studien am Mensch oder am Tier durchgeführt wurden. Alle Säugetiere haben ein Endocannabinoidsystem, die Wirkung von CBD auf dieses System bleibt also gleich.

Leave a Comment

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Scroll to Top