CBD kann Erblindung durch Diabetes verhindern

CBD Tropfen können Erblindung durch Diabetes verhindern

Letzte Woche veröffentlichten wir eine teilweise übersetzte Studie von medizinischen Forschern, die die Wirkung von CBD Tropfen auf Tumorzellen untersuchten. Die Ergebnisse waren selbst für uns verblüffend. Da wir der Meinung sind, dass im deutschsprachigen Raum viel zu wenige Studien existieren, welche das immense Potential von CBD Tropfen unterstreichen, präsentieren wir dir erneut eine teilweise übersetzte, teils vereinfacht ausgedrückte, wissenschaftliche Studie. Wir haben die Studie gekürzt und präsentieren dir hier die – unserer Meinung nach – interessantesten Stellen, ganz einfach aus Gründen der Gesamtlänge heraus. Die Studie stammt aus den USA und beschäftigt sich mit der Wirkung von CBD Tropfen bei diabetischer Retinopathie, also der durch Diabetes verursachten Erkrankung der Netzhaut (Retina) des Auges, welche bis zur Erblindung führen kann. Der Originaltitel lautet “Neuroprotective and Blood-Retinal Barrier-Preserving Effects of Cannabidiol in Experimental Diabetes” (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1592672/, 01/05/2019) und wir laden dich herzlich ein, die gesamte Studie auf Englisch zu lesen.

Neuroprotektive und Blut-Retina-Schranke erhaltende Effekte von CBD Tropfen

Die diabetische Retinopathie ist der Hauptgrund für Erblindungen bei Menschen im arbeitsfähigem Alter. Alleine in den USA sind rund 16 Millionen Menschen davon betroffen. Diabetische Retinopathie kennzeichnet sich durch den Zusammenbruch der sog. Blut-Retina-Schranke (kurz: BRB für das Englische “Blood-Retinal Barrier”), welcher den Verlust des Augenlichts verursacht. Der Hintergrund dafür ist entweder ein diabetisches Makulaödem oder aber die sog. vitreoretinale Neovaskularisation. Jüngste Studien haben ergeben, dass Neurodegeneration ebenfalls ein tragender Bestandteil der diabetischen Retinopathie ist. Dabei verursachen toxische Spiegel im Gehirn eine dauerhafte Beeinträchtigung des Augenlichts. Dies kann bis zur Erblindung führen, verursacht durch den Zelltod der inneren retinalen Zellen und Ganglienzellen des Auges.

Die Forscher führen weitere medizinisch-wissenschaftliche Vorgänge an, welche das Zusammenspiel vom Zusammenbruch der
Blut-Retina-Schranke, dessen Auswirkungen und der erwähnten Neurodegeneration, bezogen auf die diabetische Retinopathie erklären. Wir überspringen dies an dieser Stelle, weisen aber darauf hin, dass die gesamte Studie auf Englisch jedem frei zugänglich ist.

Cannabinoide sind bekannt für ihre therapeutische Wirksamkeit, u.a. durch die Hemmung von Oxidation, Aktivierung der NMDA-Rezeptoren und der entzündungshemmenden Wirkung. Die am weitesten bekannten Cannabinoide der Hanfpflanze sind dabei Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD). Besonders das nicht psychoaktive CBD hat gezeigt, dass es in der Lage ist den Rezeptor Interleukin-1, das Zytokin TNF-α und Interferon-γ bei Arthritis so zu kontrollieren, dass neuronaler Schaden im zentralen Nervensystem durch zerebrale Ischämie verhindert wird. Zudem wurde jüngst erwiesen, dass sowohl THC, als auch CBD, die Retina vor toxischen Schäden schützen können. Zudem wurde erwiesen, dass THC und CBD die Blut-Retina-Schranke aufrechterhalten können. Die nachfolgende Studie untersucht das Potential von CBD in Bezug auf die Verringerung von oxidativem Stress, der Erhaltung der
Blut-Retina-Schranke und dem verhindern von neuralem Zelltod bei (experimentieller) Diabetes.

Die Forscher erläutern jetzt die Experimentbedingungen im Detail. Wir springen an dieser Stelle zu den Ergebnissen des Experiments.

Verabreichung von CBD Tropfen verhindert den Zusammenbruch der Blut-Retina-Schranke

Nach der Verabreichung von CBD für eine, zwei und vier Wochen konnte bei vergleichen von behandelten und unbehandelten Tieren keine Beeinflussung des Körpergewichts oder des Blutzuckerspiegels festgestellt werden. Es sei anzumerken, dass diese Eigenschaften von CBD nicht Hauptaugenmerk der Studie waren. Viel wichtiger ist es, dass CBD den Zusammenbruch der Blut-Retina-Schranke verhinderte. Dieser Zusammenbruch ist ein wohlbekannter (möglicher) Bestandteil von klinischer Diabetes. Bei Experimenten wurde herausgefunden, dass der Zusammenbruch der Blut-Retina-Schranke in einzelnen Fällen bereits nach 2 Wochen eintrat. Im vorliegenden Experiment verhinderte CBD den Zusammenbruch der Blut-Retina-Schranke effektiv und beeinflusste die Retinazellen dabei nicht negativ.

CBD verhindert neuronalen Zelltod in der Retina

In Experimenten konnte das Absterben von retinalen Ganglienzellen bereits nach 4 Wochen erwiesen werden. Es ist erwiesen, dass CBD neuroprotektiv wirkt, also versucht, den Zelltod zu verlangsamen oder gar zu stoppen und bestehende Zellen vor Schäden zu schützen. Wir testeten also die Hypothese, dass CBD den Zelltod von retinalen Zellen bei 4-wöchiger, experimentieller Diabetes verhindern kann. Die Verabreichung von CBD (10mg pro Kilogramm Körpergewicht alle zwei Tage) verringerte befallene und beschädigte retinale Zellen signifikant und verhinderte den Zelltod in einer Vielzahl an Fällen. Neurodegeneration ist ein fester Vorgang bei diabetischer Retinopathie. Aufgrund der vorliegenden Ergebnisse liegt nahe, dass CBD diese Neurodegeneration signifikant (gewünscht) beeinflusst und dadurch eine therapeutische Rolle in der Behandlung von diabetischer Retinopathie besitzt.

CBD verringert oxidativen und nitrosativen Stress bei Diabetes

Die neuronale Retina besitzt einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren und ist dadurch besonders anfällig für oxidativen Stress. Wir haben in einer früheren Studie bereits nachgewiesen, dass die Verringerung von oxidativem Stress den Zusammenbruch der Blut-Retina-Schranke verhindert und auch den Zelltod retinaler Zellen. Um die Wirksamkeit von CBD bei der Behandlung von diabetischer Retinopathie zu untersuchen, haben wir auch beobachtet, wie sich CBD auf die Verringerung von oxidativem und nitrosativem Stress bei Diabetes auswirkt. Nach nur zwei Wochen Verabreichung von CBD (10mg pro Kilogramm Körpergewicht alle zwei Tage) konnte eine signifikante Verringerung von oxidativem und nitrosativem Stress festgestellt werden.

Fazit zu CBD Tropfen gegen diabetische Rethinopathie

Das Fazit fassen wir an dieser Stelle selbst zusammen. Auf Grundlage der vorliegenden Ergebnisse der Studie ist nahegelegt, dass CBD Tropfen einen therapeutischen erheblichen Effekt auf die Behandlung von Retinopathie auftretend durch Diabetes besitzt. Wenngleich THC eine ähnliche Wirkweise erzielen kann, ist der berauschende Nebeneffekt medizinisch nicht gewollt (und für Tiere darüber hinaus teils hochgradig schädigend). Dadurch kristallisiert sich CBD mehr und mehr als Alternative zu therapeutisch eingesetzten THC beim Menschen heraus. Für uns persönlich stand bei Tieren schon lange fest, dass CBD die natürliche Alternative bzw. die natürliche Zugabe zu vielerlei vorhandener Behandlungsmöglichkeiten darstellt. Wir wollen jedoch nicht versäumen anzuraten, den Einsatz von CBD mit dem Tierarzt vorab zu besprechen. CBD ist hochwirksam, hat immenses, medizinisches Potential, aber ist kein Wunderheilmittel, welches blind als Ersatz für lebensnotwendige Medikamente verabreicht werden sollte.

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