Einfach erklärt: das Endocannabinoidsystem

Einfach erklärt: das Endocannabinoidsystem

Wir erzählen dir ja immer wieder mal vom sog. Endocannabinoidsystem. Aber was ist das eigentlich genau und warum ist es für Cannabidiol und andere Bestandteile der Hanfpflanze so wichtig? Darum soll es diesmal gehen! Wir wollen Antworten liefern, damit du besser verstehen kannst, wie Cannabidiol im Körper deines Tieres (oder auch dem Körper von Menschen) wirkt. Vorab wollen wir dazu erwähnen, dass jedes Säugetier ein Endocannabinoidsystem (ECS) besitzt. Um genau zu sein gilt das ECS als Teil des Nervensystems. Der Name setzt sich dabei aus “Endo” und “Cannabinoid” zusammen. “Endo” steht als Kurform für “endogen”, also aus dem Organismus stammend. “Cannabinoid” ist eine Verbindung, die das ECS über die zugehörigen CB1 und CB2 Rezeptoren aktiviert.

Das Endocannabinoidsystem und seine Rezeptoren

Bisher war das alles total leicht zu verstehen, oder? Aber bei Rezeptoren wird es doch ein wenig komplexer. Wobei, eigentlich sind Rezeptoren echt gut mit Türen vergleichbar. Zu jeder Tür passt lediglich ein gewisser Satz an Schlüsseln. Bei Zellrezeptoren heißen diese Schlüssel “Agonisten”. Diese Agonisten sind aber mehr als nur Türöffner! Wann immer eine Tür durch einen Agonisten geöffnet wird, wird auch eine Nachricht weitergeleitet. Diese Nachricht wird über das Nervensystem dorthin geleitet, wo sie hin soll. Zusammen mit allen Anweisungen, die diese Nachricht beinhaltet.

Cannabidiol, also CBD, ist so ein Agonist. Zusammen mit vielen weiteren Cannabinoiden (also von außen dem Körper zugeführte Bestandteile der Hanfpflanze) und Endocannabinoiden (vom Körper selbst produzierte Cannabinoide). Hier eine kleine Veranschaulichung der Rezeptoren des Endocannabinoidsystems:

Das Endocannabinoidsystem ist die Schaltzentrale für die Wirkung von Cannabinoiden. Diese Wirkung wird durch die Aktivierung
der CB1 und CB2 Rezeptoren eingeleitet.

Endogene und exogene Cannabinoide

Nun haben wir Endocannabinoide und Cannabinoide erwähnt. Beide dienen als Agonisten für das ECS, doch sie unterscheiden sich ganz essentiell. Nämlich so:

Endocannabinoide: sie sind vom Körper selbst produziert. Sie werden deshalb auch endogene Cannabinoide genannt. Eines der bekanntesten endogenen Cannabinoide ist dabei Anandamid. Es übt im zentralen Nervensystem und in vielen anderen Organen wichtige biologische Funktionen aus.

Cannabinoide: sie werden dem Körper von außen zugeführt. Deshalb nennt man diese Cannabinoide auch exogene Cannabinoide. Hierzu gehören u.a. auch Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD). Gerade über die Wirkung von CBD kannst du bei uns zahlreiche Beiträge finden.

Ganz gleich ob endogen oder exogen: Cannabinoide sind die aktivierenden Stoffe des Endocannabinoidsystems. Und das ECS scheint dabei eine Vielzahl an Vorgängen im Körper zu beeinflussen. Laut Wissenschaft sind das unter anderem:

  • der Schlaf
  • der Appetit
  • Schmerzempfinden
  • diverse Heilungsraten
  • das Immunsystem
  • das Nervensystem
  • das Gehirn
  • die Haut
  • eine Vielzahl an weiteren Organen

Manche Wissenschaftler gehen sogar davon aus, dass ein Mangel an Cannabinoiden im Körper zu schweren Erkrankungen führen kann. Zum Beispiel auch Migräne oder Fibromyalgie. Ein Zusammenhang mit dem Endocannabinoidsystem wurde hierbei jedenfalls bestätigt. Weitere Forschungen sind aber dennoch notwendig!

Ein System, das unseren Körper im Gleichgewicht halten soll

Alle Säugetiere besitzen also ein Endocannabinoidsytem. Im Grunde versucht dieses System, bei Mensch und Tier, den Körper im Innern in Balance zu halten. Studien haben ergeben, dass das Endocannabinoidsytem versucht Stress zu regulieren, das Nervensystem zu schützen, das Immunsystem anzuregen und unser homöostatisches Gleichgewicht zu bewahren. Letzteres beschreibt ein weiteres System, das versucht unseren Körper, als auch unsere Psyche in Harmonie zu halten. Cannabidiol (CBD) setzt genau hier an und wirkt in all diesen Bereichen. Für ein überaus besseres Wohlbefinden, eine stabilere Gesundheit und weniger Stress – beim Menschen und auch bei deinem Tier!

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