Giftige Pflanzen des Frühlings für Hunde

Giftige Gefahr für Hunde: Pflanzen des Frühlings

Die sonnigen Tage des Jahres haben endlich wieder begonnen. Es ist Frühling und die Natur fängt an zu erblühen. In unseren Gärten oder auch den Wiesen im Park beginnen sich vielerlei Farben unter das satte Grün zu mischen. Während du dich daran erfreust, können so einige Blumen bzw. Pflanzen eine echte Gefahr für deinen Vierbeiner darstellen. Vor allem Hunde sind hiervon betroffen. Die Rede ist von Vergiftungen durch, naja, giftige Pflanzen. Und davon gibt es nicht gerade wenige Exemplare.

Gerade Hunde lieben es sich so richtig auszutoben in der Natur. Sie buddeln, knabbern, kauen und fressen auch gerne mal ein bisschen Gras mitsamt Blumen. Das hast du sicherlich schon mal beobachtet. Dein Hund macht dabei leider keine Unterscheidung zwischen verträglichen und unverträglichen oder gar giftigen Pflanzen. Und die Liste der unverträglichen bzw. giftigen Pflanzen ist wahrlich lang! Was für dich tolle, in leuchtenden Farben strahlende Frühlingsblumen sind, bereiten deinem Vierbeiner echte Probleme. Zwiebelpflanzen zählen hier ebenfalls dazu.

Pflanzen

An dieser Stelle bietet sich eine unvollständige Liste an Pflanzen an, die deinem Hund mitunter schwere Probleme bereiten können:

  • Blauer Eisenhut
  • Begonie
  • Buchsbaum
  • Buschwindröschen
  • Christrose
  • Efeu
  • Eibe
  • Engelstrompete
  • Eisenhut
  • Fingerhut
  • Geißblatt
  • Goldregen
  • Herbstzeitlose
  • Hortensie
  • Hyazinthe
  • Kirschlorbeer
  • Krokus
  • Maiglöckchen
  • Nachtschattengewächs
  • Narzisse
  • Oleander
  • Pfaffenhütchen
  • Primel
  • Rhododendron
  • Schneeglöckchen
  • Thuja
  • Tollkirsche
  • Tulpe
  • Zeder

Nun, das ist schon eine ganze Menge, nicht wahr? Vor allem aber ist diese Liste unvollständig. Solltest du deshalb große Bögen um blühende Blumenwiesen herum machen oder deinem Hund das Fressen von Gras abgewöhnen? Nein! Denn das wäre a) nicht gesund für deinen Hund und b) völlig unnatürlich. Denn in der freien Natur lebende Hunde (Straßenhunde beispielsweise) fressen schließlich auch “einfach drauf los” und führen zudem kein Kräuterbuch bei sich, in dem sie nachschlagen könnten, welche Pflanzen verträglich und welche unverträglich sind.

Was du stattdessen tun solltest ist achtsam zu sein, was dein Hund da frisst. Die wenigsten Pflanzen treten alleine auf. Es ist schon sehr selten, dass du eine einzige Narzisse siehst in der freien Natur. Oder eine einzige Tulpe, Engelstrompete, ein einziges Maiglöckchen, usw. Was du auch tun solltest ist zu lernen, welche Symptome dein Tier zeigt, wenn es etwas Unverträgliches oder gar Giftiges gefressen hat. Wir können dir an dieser Stelle nicht behilflich sein achtsamer zu werden. Aber wir können dir nachfolgend aufzeigen, welche möglichen Symptome dein Hund aufweisen könnte, wenn der Vierbeiner an der falschen Pflanze geknabbert hat.

Anzeichen

Typische erste Anzeichen bei Hunden, welche etwas Unverträgliches und/oder Giftiges gefressen haben, sind u.a. Durchfall, Erbrechen, Zittern oder auch untypisch ruhiges Verhalten. Manche Hunde verweigern auch die Futter- bzw. Wasseraufnahme. Wenn du eines oder mehrere dieser Symptome feststellst, nachdem dein Hund eine Pflanze gefressen hat, raten wir dir an einen Tierarzt zu kontaktieren. Bestenfalls kannst du entweder die Pflanze benennen oder hast ein Exemplar bei dir, wenn du den Tierazt aufsuchst (oder dieser zu dir kommt). Im weiteren Verlauf von Vergiftungen kann es auch zu Taumeln, Herz-Kreislauf-Problemen, Atemnot oder Ohnmacht kommen.

Fazit

Da in den meisten Fällen das Verdauungssystem deines Hundes angegriffen ist, empfehlen wir dir an dieser Stelle unseren Artikel über Magen-Darm-Erkrankungen bei Hunden, Katzen und anderen Tieren. Darin findest du viele nützliche Informationen rund um Magen-Darm-Probleme und auch Hinweise zur Behandlung. Wenn du schon mal Erfahrungen mit unverträglichen oder giftigen Pflanzen bei deinem Hund/TIer gemacht hast oder dir weitere gefährliche Pflanzen einfallen, hinterlasse uns doch einen Kommentar! Wir freuen uns auf deinen Beitrag und eventuell entstehende Diskussionen.

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