Hunde und Angst 2: "Bitte geh nicht weg!"

Hunde und Angst 2: “Bitte geh nicht weg!”

Ängste bei Hunden können, ebenso wie beim Menschen, sehr vielfältig in ihrer Natur und Ursache sein. Der Jack Russel vom Nachbarn hat Angst sich vom Menschen berühren zu lassen, genauso wie dein Deutscher Schäferhund? Womöglich ergreift dein Hund aber die Flucht, während der Jack Russel zum Angriff übergeht. Das ist natürlich nur ein simples Beispiel und muss nicht zwangsläufig der Realität entsprechen. Schließlich wissen wir weder ob du einen Deutschen Schäferhund besitzt oder dein Nachbar einen Jack Russel. Was wir aber wissen ist, dass Ängste bei Hunden a) auftreten und b) behandelbar sind. Über die Angst vor Berührungen (oder vor Menschen generell) haben wir bereits zu einem früheren Zeitpunkt geschrieben. Heute soll es um eine andere Angst bei Hunden gehen, die nicht zu selten auftritt: die Trennungsangst.

Trennungsangst bei Hunden

Vielleicht kennst du das ja: du gehst nur eben 30 Minuten aus dem Haus und lässt deinen sonst wohlerzogenen Hund alleine zurück. Sollte ja kein Problem sein, oder? Nun, als du wieder nach Hause kommst, findest du den Müll über dem Boden verteilt, ein Sofakissen zerfetzt und den Teppich im Wohnzimmer feucht vor. Sprich, dein sonst so wohlerzogener Vierbeiner hat Chaos angerichtet, etwas zerstört und ganz nebenbei noch auf den Teppich im Wohnzimmer gepinkelt. Solch ein Verhalten kann auf Trennungsangst hinweisen. Wenn dir dein Nachbar erzählt, dass dein Hund wieder ein mal nur am Bellen und Heulen war, während du ohne den Vierbeiner unterwegs warst, dann kann das ebenso darauf hindeuten. Hier haben wir dir typische Anzeichen für Trennungsangst beim Hund zusammengestellt:

  • Urinieren und Koten an unpassenden Orten trotz Stubenreinheit
  • Exzessives Bellen und/oder Jaulen (vor allem in deiner Abwesenheit)
  • Zerstörung oder Beschädigung von Gegenständen durch Kauen oder Kratzen
  • Anhaltende Versuche “auszubrechen”
  • Übermäßiges Sabbern oder Keuchen
  • Verweigerung von Futter und/oder Wasser
  • Der Drang sich selbst zu beißen oder Körperstellen wund zu lecken
  • Exzessive Begrüßungen

Das ist eine ganze Menge. Die Liste ist aber bei weitem nicht komplett. Wie wir schon erwähnt hatten, verhält sich jedes Tier anders. Zudem kommt es stark darauf an, wie fest die Bindung zwischen dem Tier und dem Mensch ist. In vielen Fällen kommt die Trennungsangst von einer zu starken Bindung! Wo die Ursache auch immer begraben liegt, es gibt eine gute Nachricht: die Trennungsangst zu behandeln ist meist ein schwieriger und langwieriger Prozess, aber definitiv machbar. Und wir zeigen dir jetzt, wie das geht!

Wie du die Trennungsangst bei deinem Hund behandelst

Gleich vorweg: Strafe ist unangebracht! Zurechtweisung ist generell freilich okay (falls angebracht), denn bei der Hundeerziehung lässt sich eine Zurechtweisung hier oder da einfach nicht vermeiden. Selbst innerhalb von Rudeln weisen sich Hunde gegenseitig zurecht. In jedem Fall wird Angst bei Hunden aber niemals durch Strafe oder Zurechtweisung behandelt. Wenn du bspw. einkaufen gehst und eine Stunde später nach Hause kommst, nur um den Müll über dem Küchenboden verteilt zu sehen, dann wird dein Hund bei einer folgenden Bestrafung/Zurechtweisung des Verhaltens keine Verknüpfung mehr zur Tat selbst herstellen können. Ja, dein Hund schaut dich vielleicht “schuldbewusst” an, aber er empfindet keine Schuld. Was er tut, nennt sich “unterwürfiges Verhalten” und zählt zu den sog. Beschwichtigungssignalen. Er will dich beruhigen, während du mit ihm schimpfst und er deine negativen Emotionen wahrnimmt. Woher deine Emotionen kommen, kann dein Vierbeiner aber nicht wissen. Und für das Chaos in der Küche kann ein Hund auch keine Schuldgefühle empfinden.

Viel sinnvoller ist es, die Abhängigkeit zu deiner Anwesenheit zu verringern. Denn diese Abhängigkeit ist es, was die Angst auslöst. Befragte HundehalterInnen berichteten zum Beispiel davon, dass die Verhaltensweisen bei Trennungsängsten ihrer Hunde schon dadurch nachließen, dass die Tiere andere Menschen immer wieder kommen und gehen gesehen hatten. Dadurch lernten diese Angsthunde wohl, dass der Mensch zwar geht, aber auch wieder zurückkommt. Es gibt da aber noch mehr Methoden, denn nicht immer lässt sich die Trennungsangst bei Hunden so einfach besiegen. Denn oftmals ist diese Angst nicht auf Menschen generell, sondern nur dich selbst bezogen.

Übe dich und deinen Hund im Kommen und Gehen

Zu Kommen und zu Gehen kannst du relativ simpel selbst simulieren. Dazu tust du ganz einfach so, als würdest du dein Haus oder diene Wohnung verlassen und nach ein paar Minuten wieder kommen. Dazu stehst du einfach auf, nimmst deine Schlüssel, deinen Geldbeutel und ziehst vielleicht sogar eine Jacke an und gehst. Deinen Hund beachtest du dabei so wenig wie möglich. Es ist okay dem Vierbeiner mitzuteilen, dass du jetzt gehst. Du solltest den Abschied aber ruhig und kurz halten. Danach gehst du ein paar Minuten nach draußen. Wenn du nach wenigen Minuten wieder kommst, solltest du deine Sachen einfach ablegen und deinen Hund (der dich vermutlich begrüßt, eventuell sogar exzessiv) lediglich wörtlich begrüßen. Mit ausgiebigen Streicheleinheiten solltest du hingegen warten, bis sich das Tier vollständig beruhigt hat. Denn dieses exzessive Begrüßungsverhalten solltest du nicht belohnen.

Wenn du diese Übung – optimalerweise – mehrmals täglich durchführst und dein Hund sich bei wenigen Minuten Alleinsein ruhig verhält, dann kannst du die Übungen auf längere Zeiträume schrittweise ausweiten. Mit viel Zeit und viel Geduld lernt dein Hund so seine Angst zu besiegen und sein angsttypisches Verhalten abzustellen.

CBD Hanföl gegen Trennungsangst bei deinem Hund

Wenn Hunde Angst haben oder sehr viel Stress empfinden, dann liegt das an gewissen Hormonen. Sog. Stresshormone werden vom Gehirn deines Hundes ausgestoßen und verhindern, dass die emotionale Situation deines Tieres sich beruhigt. Dein Vierbeiner ist unausgeglichen und nicht mehr in der Lage ruhig und relaxt auf die jeweilige Situation zu reagieren. Cannabidiol (CBD) hat, erwiesenermaßen, einen Einfluss auf das sog. Endocannabinoidsystem im Körper von Säugetieren. Diese Netzwerk aus spezifischen Rezeptoren wird durch CBD angesprochen und stimuliert. Die Funktion dieses Systems ist unter anderem auch eine Balance zwischen Körper und Geist zu erhalten. Durch CBD wird diese Funktion mehr als sonst angeregt. Das Resultat sind komplexe Vorgänge im Körper deines Tieres, welche zu mehr Ruhe und Entspannung führen. Im Endeffekt eben auch zu weniger Angst und angsttypischem Verhalten.

Fazit

Trennungsängste bei Hunden sind nur durch viel Geduld und Zeit lösbar. Und vor allem nur individuell, denn jedes Tier ist einfach anders. Und auch die Angst an sich ist nicht zwangsläufig dieselbe, denn Trennungsangst kann verschiedene Schweregrade haben. Das “Kommen und Gehen” zu üben ist definitiv ein erster Anfang. Ein Besuch beim Tierarzt sicherlich auch nicht falsch. Wir zumindest scheuen diesen Besuch bei unseren eigenen Tieren nie! Weitere Anlaufstellen können Hundetrainer oder Verhaltensspezialisten sein. Du kannst aber auch CBD Hanföl verwenden! Die natürliche Wirkweise von CBD wird dich und dein Tier dabei unterstützen, die Angst zu besiegen. Ganz ohne bedenkliche Nebenwirkungen, übrigens. Wie auch immer du der Trennungsangst bei deinem Hund Herr wirst, wir würden uns freuen an deinen Erfahrungen teilzuhaben. Nutz’ dafür einfach die Kommentarfunktion unter diesem Beitrag!

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