Hunde und Angst 3: "Hilfe, draußen donnert es!"

Hunde und Angst 3: “Hilfe, draußen donnert es!”

Praktische Tipps rund um den geliebten Vierbeiner erfreuen sich im Internet größter Beliebtheit. Kein Wunder, denn Tiere können komplexe Verhaltensweisen entwickeln und uns Menschen damit vor Probleme stellen. Berührungs– und/oder Trennungsängste gehören hier beispielsweise dazu. In allen Fällen wird uns Tierhaltern eine Menge Energie, Geduld und Zeit abverlangt. Und diese geben wir auch bereitwillig. Denn niemand sieht seinen Hund oder seine Katze gerne leiden, sei es nun durch physische oder psychische Probleme. In unserem dritten Artikel über Hunde und Angst, wollen wir uns einer sehr typischen Angststörung widmen: der Angst vor Gewitter. Gerade in unseren Breitengraden im Sommer, treten Gewitter doch schon recht häufig auf. Da wird die Angst vor vereinzelten Gewittern dann schnell zur Angst vor Gewitter jeden zweiten Tag bzw. Abend und somit besteht dann auch Handlungsbedarf.

Woher kommt die Angst vor Gewitter bei Hunden?

Vor allem Hunde haben häufig ein Problem mit Gewittern. Manche verstecken sich, andere liegen zitternd in einer Ecke des Raumes. Du kannst aber auch Hunde beobachten, die das Gewitter mit lautem Bellen und teils sogar Knurren “vertreiben” wollen. Panische Angst ist für Hunde allerdings kein genussvoller Zustand. Logisch eigentlich, denn auch du hast schließlich nicht gerne Angst! Daher wollen wir uns ansehen, wie wir deinem Hund dabei helfen können, die Angst vor Gewittern zu verlieren. Aber bevor wir das tun, sollten wir uns zunächst ansehen woher diese Angst denn überhaupt kommen könnte.

Die schlechte Nachricht ist, dass wir dir diesmal keine wissenschaftliche Antwort liefern können. Denn die Forschung ist schlichtweg der Ursache für Angst vor Gewittern bei Hunden noch nicht auf die Schliche gekommen. Es gibt da allerdings mehrere Theorien! Zum Beispiel könnte die Angst vor Gewittern durch das “Erlernen der Angst” kommen. Dies findet dann wohl im Welpenalter statt und wird meist durch eine ängstliche Mutterhündin verursacht. Sollte der Welpe unter mehreren erwachsenen Hunden aufwachsen, könnten auch andere Hunde diese Angst “weitergeben”. Aber auch wir TierhalterInnen haben Ängste und könnten diese auf unsere eigenen Tiere übertragen. Eine dritte Theorie besagt, dass diese Angst vor Gewittern sogar durch Vererbung weitergegeben werden könnte.

Was du gegen die Angst vor Gewitter bei deinem Hund tun kannst!

Zu wissen woher Probleme kommen schafft schon mal eine praktische Grundlage um Lösungsstrategien zu entwickeln. Klar, du kannst eine ängstliche Mutterhündin bei deinem Hund nicht mehr ändern und auch gegen Vererbungen bist du relativ machtlos. Du kannst aber durchaus an deinem eigenen Verhalten arbeiten und vor allem hundgerecht für deinen Vierbeiner da sein, wenn es mal wieder ordentlich kracht am Himmel. Und damit wären wir auch schon bei unserem ersten Tipp: rufe deinen Hund zu dir, wenn das Gewitter beginnt. Warte bestenfalls nicht, bis das Gewitter schon voll im Gange ist! Du bemerkst erste Blitze in der Ferne? Rufe den Vierbeiner zu dir!

Als nächstes braucht dein Hund einen sicheren Ort. Feste Schlafplätze eignen sich, bei manchen Hunden tut es aber auch der Raum unter einem Tisch oder aber der Platz direkt neben Frauchen bzw. Herrchen. Fensterplätze sollten jedoch vermieden werden, denn du willst nicht wirklich, dass dein ängstlicher Hund das Gewitter auch noch visuell mitbekommt. Vielleicht kennt dein Hund aber andere laute Geräusche (Fernseher, Waschmaschine, etc.), die er zudem beruhigend findet? Solche Geräuschquellen eignen sich bei Gewittern, um den Angstpatienten vor den lauten Geräuschen des Donners abzulenken.

CBD gegen Angst bei Hunden

In besonders schlimmen Fällen eignet sich immer die Beratung durch Experten in Sachen Angsthunde bzw. der Gang zum Tierarzt. Auch finden sich im Internet diverse Hausmittel, die als natürliche Medizin verabreicht die Angst lindern sollen. CBD Hanföl ist zwar kein sog. Hausmittel, aber definitiv auch natürlich und vor allem wissenschaftlich erwiesen wirksam gegen Angst. Zudem gilt Cannabidiol (CBD) als hochverträglich und löst bei sachgemäßer Anwendung keine Nebenwirkungen aus. Das natürliche Extrakt aus den Blüten der Hanfpflanze beruhigt das Nervenkostüm deines Vierbeiners, verschafft wohltuende innere Ruhe und hemmt die Angst (und den zugehörigen Stress). Dadurch erleichterst du deinem Hund nicht nur das Gewitter zu überstehen, sondern verschaffst auch dir mehr Raum und Möglichkeiten zu effektivem Training gegen Angst!

Fazit zu Angst vor Gewitter bei Hunden

Deinem Hund die Angst vor Gewittern zu nehmen ist kein leichtes Unterfangen. Du solltest deinem Hund zeigen, dass du für sie oder ihn da bist, allerdings dabei nicht übertreiben. Verhalte dich bestenfalls normal, gehe einer gewohnten Tätigkeit nach (fernsehen, ein Buch lesen, etc.) und beachte deinen Hund nicht mehr als gewöhnlich. Neben allgemeinen Ratschlägen kann auch CBD eine tragende Rolle in der Bekämpfung der Angst deines Hundes spielen. Bekanntlich lässt CBD viele große Probleme schnell kleiner werden ohne dein Tier dabei in Gefahr zu bringen! Wenn du Erfahrungen mit Angst bei Hunden vor Gewittern hast, dann hinterlasse uns doch gerne einen Kommentar. Wir freuen uns auf deine Erfahrungen!

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