Noradrenalin: Wichtig und doch gefährlich für dein Tier

Noradrenalin: Wichtig und doch gefährlich für dein Tier

Ebenso wie beim Menschen haben Hormone einen mächtigen Einfluss auf unsere Haustiere. Alleine schon der Bindungsprozess an den Menschen läuft u.a. über Hormone ab. Aber auch aggressives Verhalten oder Angst, ebenso wie Eifersucht. Die Liste an Verhalten ausgelöst und/oder gesteuert durch verschiedene Hormone ist lang. Wir wollen uns heute spezifisch dem sog. Noradrenalin (auch Norepinephrin genannt) widmen. Das ist ein sog. Neurotransmitter und wirkt sich direkt auf Herz und Gefäße deines Vierbeiner aus. Und ja, es gibt da eine gewisse Verbindung zum allseits bekannten Adrenalin, aber dazu später mehr.

Noradrenalin – Flucht-, Stress- und Kampfhormon

Wobei… wir müssen Adrenalin doch schon jetzt erwähnen. Denn genauso wie Adrenalin, ist auch Noradrenalin ein Teil der Katecholamine. Das sind Hormone, die im u.a. im zentralen Nervensystem, sowie in den Nervenzellen hergestellt werden. Was Noradrenalin aber genau bewirkt bei deinem Tier? Nun, allgemein bekannt ist das Hormon als Stresshormon. Es spielt aber auch beim Fluchtreflex eine tragende Rolle. Adrenalin und Noradrenalin senken beide die Reizschwelle des Tieres. In Stresssituationen ermöglichen diese Hormone, dass dein Tier schneller reagieren kann. Das kann neben Flucht auch zu aggressiven Reaktion führen. Noradrenalin wird deshalb auch oft “Kampfhormon” genannt.

Noradrenalin steuert u.a. die Kontraktion der Blutgefäße. Das bedeutet: das Hormon nimmt direkten Einfluss auf die Rate des Herzschlags deines Tieres. Dadurch wird auch der Blutdruck beeinflusst. Zudem kann festgehalten werden, dass Noradrenalin die Aufmerksamkeit, Konzentration und Wachheit steuert. Die Wissenschaft lehrt uns zudem, dass Noradrenalin einen Einfluss auf die Entzündungsneigung hat. Zuviel Noradrenalin kann aber auch gesteigerten Appetit auslösen. Und das ist auch logisch, denn Noradrenalin wird immer in akuten Stresssituationen ausgeschüttet. Das führt zu einer Weitung der Blutgefäße, einem beschleunigten Herzschlag, höherem Blutdruck und in der Folge auch einer vermehrten Durchblutung des Tierkörpers. Noradrenalin ist – nochmal – ein Hormon, welches Flucht und Angriff steuert. Dazu muss der Körper des Tieres in einen Zustand höherer Leistung und Wachheit versetzt werden.

Wenngleich wichtig, kann Noradrenalin aber auch sehr schädigend sein

Wichtige Urinstinkte deines Tieres hin oder her, Noradrenalin kann zu ungewollten Problemen führen. Konzentrationsstörungen bei Hunden und Katzen sind nicht selten eine Folge von Noradrenalinmangel. Dein Tier wirkt dann unmotiviert, weniger leistungsfähig, lernt langsamer und scheint auch sonst recht anmtriebslos. Zu viel Noradrenlin versetzt dein Tier – im Gegensatz dazu – in eine Art von Dauerstress. Dieser Zustand ist für dein Tier auf Dauer sehr leidvoll. Erstens wird dein Tier sehr unruhig sein, stets nervös wirken, teils aggressiv. Zudem steigt auch die Gefahr auf entzündliche Symptome, denn zu viel Noradrenalin begünstigt die Entzündungsneigung des Tieres negativ.

Zu viel oder zu wenig Noradrenalin – beides bedeutet Probleme für deinen Hund und/oder deine Katze. Die Antwort würde Adenosin lauten. Das ist ein sog. Nukleosid. Wichtig ist nur zu wissen, dass es im menschlichen und tierischen Körper die Signalwirkung von bestimmten Botenstoffen beeinflusst. Dazu gehört auch Noradrenalin. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet das, dass Adenosin wie ein Blocker auf Noradrenalin wirkt. Also wäre das doch die perfekte Lösung für zu viel Noradrenalin oder? An sich ja. Allerdings würde das in der Folge (also bei dauerhafter Verabreichung von nicht-körpereigenem Adenosin) womöglich zu einem Noradrenalinmangel führen. Zudem ist die Blockierung oder Enthemmung von Hormonproduktionen im Körper eine umstrittene Sache. Es gibt da Stimmen aus der Wissenschaft, die nicht ausschließen wollen, dass diese Praktiken die natürliche Hormonproduktion nachhaltig schädigen. Und schädigen wollen wir unsere Vierbeiner ja alle nicht.

Die Lösung steckt in der Hanfplanze

Eine weitaus bessere Lösung heißt Cannabidiol (CBD). Zugegeben, es mag jetzt wie eine aggressive Verkaufsstrategie wirken, doch das ist nicht der Fall! CBD besitzt nachweislich mehrere Wirkungsweisen, die u.a. das Endocannabinoidsystem im (tierischen) Körper, als auch weitere Rezeptoren anregen. Hinzu kommt, dass CBD Tropfen antioxidativ wirkt und zusätzlich verstärkend auf die Signalgebung von Adenosin. Was bedeutet das vereinfacht? Dazu kommen wir gleich. Widmen wir uns zunächst dem antioxidativen Effekt.

Cannabinoiden kann im Allgemeinen eine antioxidative Wirkung nachgesagt werden. Sie vermindern ganz allgemein Stress. CBD zeigte bei zahlreichen Laborversuchen spezifisch eine verstärkte Wirkung oxidativen Schädigungen durch Wasserstoffperoxid. CBD senkte den Stress, beendete anhaltende Stresszustände und verhinderte deutlicht eine Schädigung des Nervensystems bei Tieren. Einige Jahrzehnte in die Vergangenheit geblickt können wir zudem erkennen, dass CBD blockierend auf den CB1 Rezeptor wirkt. Unter anderem würde CBD die Wirkungen von THC hemmen, also beispielsweise die psychoaktive Wirkung, die Steigerung der Herzfrequenz, die Appetitzunahme, usw. Das ist auch einer der Gründe, weshalb CBD zur Behandlung von Übergewicht eingesetzt werden kann. Aber das nur am Rande erwähnt.

Um auf Adenosin zurückzukommen, kann festgehalten werden, dass CBD die Signalgebung durch Adenosin verstärkt. Das kann zu einer entzündungshemmenden Wirkung führen. CBD wirkt zudem schmerzlindernd und entspannend. Zusätzlich hat CBD einen bekannten Einfluss auf das homoöstatische System im (Tier-)Körper, welches mitunter das ganzheitliche Gleichgewicht in Sachen Gesundheit steuert. Also die Balance zwischen Körper und Geist. Durch diese vielfältige Wirkweise, kann CBD dabei helfen den Noradrenalinausstoß im Körper deines Tieres wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Mängel werden behoben, Überschüsse beseitigt. Das Tier kann ruhiger, ausgeglichener und stressfreier leben.

Fazit

Wenngleich dieser Beitrag wesentlich mehr CBD beinhaltet als ehemals geplant, es passte einfach. Noradrenalin ist ein wichtiger Neurotransmitter für Menschen und Tiere. Aber ein Ungleichgewicht kann eben auch zu erheblichen Problemen führen, manche davon nachhaltig schädigend. CBD trägt dazu bei diese Missstände zu beheben und Folgeschäden zu vermeiden. Und das ist es doch, worum es gehen sollte. Um das Beste für unsere Tiere. Nebenbei sei erwähnt, dass auch wir Tierhalter davon etwas haben! Denn ein stressfreies, gesundes Tier bereitet auch uns weniger Sorgen und deutlich mehr Freude. Hier angekommen bedanken wir uns für deine Zeit, freuen uns auf deinen Kommentar und vielleicht fandest du den Beitrag ja sogar so toll, dass du ihn mit deinen Bekannten und Freunden über die sozialen Netzwerke teilen magst!

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