Pro- und Contra von Cannabidiol

Pro- und Contra von Cannabidiol

Cannabidiol (CBD) ist schier überall in der heutigen Zeit. Wir Hanfpfoten freuen uns natürlich, dass sich das natürliche Extrakt aus der Hanfpflanze so großer Beliebtheit erfreut. Große Beliebtheit scheint aber nicht einherzugehen mit Wissen über CBD. Letztens haben wir eine Konversation auf Twitter verfolgt. Es ging um den medizinischen Nutzen von Cannabidiol und der Legalität von CBD-Produkten. Wir lesen aber auch auf anderen sozialen Plattformen viele Fragen und leider auch viele Halbwahrheiten. (Tier-)Ärzte scheinen zudem manchmal abgeneigt, einfach weil es an Wissen mangelt oder Angst vor gesetzlichen Konsequenzen vorherrscht.

Letzteres ist unbegründet: denn CBD-Produkte gelten in weiten Teilen Europas und auch der Schweiz als legal. Voraussetzung dafür ist, dass das Produkt weder mehr als 0,2 % THC aufweist, nicht zum Drogenkonsum anregt und nicht als Medikament vertrieben wird. CBD Hanföl gilt deshalb meist als Nahrungsergänzungsmittel und unterliegt somit den Regelungen über “Novel Food”, also Lebensmittel, die nicht schon vor dem 15. März 1997 regelmäßig verzehrt wurden. Diese brauchen eine gesonderte Zulassung.

Es soll in diesem Beitrag aber nicht nur um die rechtliche Lage von Cannabidiol gehen. Vielmehr wollen wir nachfolgend einige – recht allgemeine – Vor- und Nachteile von CBD aufzeigen. Nennen wir es eine schnelle Übersicht über das Pro und Contra von Cannabidiol!

Vorteile von Cannabidiol

  1. 100 % natürlich! Wenngleich wir hier nur von uns selbst sprechen können, Cannabidiol ist zunächst ein mal ein natürliches Produkt und eines von über 70 bekannten Phytocannabinoiden der Hanfpflanze. Unsere Hanfpflanzen werden dabei biologisch gezüchtet, ohne Verwendung von Pestiziden und unter freiem Himmel!
  2. Vielseitige Anwendungsgebiete! CBD Hanföl kann nicht nur eingenommen werden, sondern auch für die äußere Behandlung von Problemen eingesetzt werden. Die Wirksamkeit gegen verschiedene, gesundheitliche Probleme wird zudem nicht nur von zufriedenen Tierhalterinnen und Tierhaltern, sondern auch von der Wissenschaft unterstrichen.
  3. Keine Rauschzustände! Cannabidiol wirkt anders als Tetrahydrocannabinol (THC) nicht berauschend. Weder Mensch noch Tier werden “high”. CBD wirkt lediglich beruhigend und entspannend.
  4. Kein Betäubungsmittel! Dieser Vorteil geht einher mit dem letzten Punkt: aufgrund der ausbleibenden psychoaktiven Wirkung von CBD fällt das Extrakt auch nicht unter die Betäubungsmittelgesetze verschiedener Länder. Der Besitz, Konsum und der Handel mit CBD ist also legal, sofern entsprechende Zulassungen gemäß der “Novel Food”-Regelungen oder aber der Heilmittelgesetzgebungen vorliegen.
  5. Vielseitige Einnahme! Du kennst bisher nur CBD Hanföl? Dann sagen wir dir jetzt, dass es Cannabidiol auch in Cremes, Keksen, Kapseln, Kaugummis oder gar Zäpfchen gibt. Vor allem für den Menschen gibt es hier also vielseitige Möglichkeiten zur Anwendung bzw. Einnahme.
  6. Für Tiere geeignet! Der Punkt ist eigentlich überflüssig auf hanfpfoten.ch, nicht wahr? Dennoch soll es Erwähnung finden: Cannabidiol ist geeignet zur Anwendung am Tier. Ganz gleich ob Hund, Katze, Pferd oder andere Tiere.
  7. Genaue Dosierbarkeit! Abermals können wir hier nur von uns selbst sprechen. Unser Hanfpfoten CBD Hanföl ist genau dosierbar, dank mitgelieferter Pipette und neuerdings auch einem Oral Dispenser.
  8. Überdosierungen gelten als ungefährlich! Ja, auch wenn du ausversehen zu viel CBD verabreichst, gelten die Nebenwirkungen als ungefährlich.
  9. Sichere Anwendung! Dieser Punkt knüpft direkt an Punkt 8 an. Die Nebenwirkungen von Cannabidiol im Allgemeinen sind gering bis gar nicht vorhanden. Das bestätigt sogar die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die ausbleibenden Nebenwirkungen empfehlen CBD somit auch für die Langzeitanwendung.
  10. Verschiedene Konzentrationen erhältlich! Jeder Mensch ist unterschiedlich und so ist das auch bei Tieren.

Nachteile von Cannabidiol

  1. Unzuverlässige CBD-Produkte! Mit der steigenden Beliebtheit steigt auch die Anzahl an Händlern für CBD-Produkte. Und nicht alle Händler sind dabei großzügig transparent aufgestellt. Dabei sollte das als Norm gelten, denn du hast ein Recht darauf zu erfahren, woher die Blüten zur Herstellung von Cannabidiol kommen und wie die Hanfpflanzen gezüchtet werden. Wir raten daher immer zur kritischen Hinterfragung vor dem Kauf.
  2. Hohe Kosten! Wir wissen, dass CBD Hanföl teurer ist als normales Hanfsamenöl oder auch einige andere Hanfprodukte bzw. Produkte aus anderen natürlichen Stoffen. Das hat hauptsächlich mit der Herstellung der CBD Hanföle zu tun.
  3. Unterschiedliche Wirkungsgrade! Ja, jedes Tier ist anders. Deshalb wirkt Cannabidiol auch nicht bei jedem Tier gleich. Wo sich bei 5 Hunden die ständige Nervosität bei einer geringen Dosis und nur 2 Tagen legte, braucht dein Hund womöglich eine mittlere Dosis und 3 oder mehr Tage. Das kann Verbraucherinnen und Verbraucher irritieren.
  4. Es sollten Pausen eingehalten werden! Der Körper von Säugetieren gewöhnt sich ganz natürlich an eine Vielzahl an regelmäßig verabreichten Substanzen. Cannabidiol bildet hier keine Ausnahme. Durch die Gewöhnung lässt die Wirkung nach und die Dosis müsste erhöht werden. Wir raten deshalb zu 30 Tagen CBD und danach 3 Tagen Pause.
  5. Keine flächendeckende Legalität! Wie wir eingangs schon erwähnten sind CBD-Produkte in der Schweiz, in Deutschland und weiten Teilen von Europa – unter den genannten Bedingungen – legal. Aber innerhalb, wie auch außerhalb von Europa gibt es freilich Ausnahmen. Manche Staaten wollen Cannabidiol nicht legalisieren. Das bedeutet auch, dass du dich vorab informieren solltest, ehe du CBD in der Reiseapotheke in ein anderes Land mitnimmst.

Fazit

Cannabidiol ist schon eine tolle Sache! Wir Hanfpfoten sind jedenfalls überzeugt davon. Nicht nur wegen der vielseitige Anwendbarkeit gegen eine Vielzahl an gesundheitlichen Problemen, sondern eben auch wegen der Wirkung auf das Endocannabinoidsystem von Säugetieren. Denn dieses System scheint so einige wichtige Dinge in unserem Körper in Gleichgewicht zu halten. Wir hoffen, dass wir dir helfen konnten einen schnellen und allgemeinen Überblick über die Vor- und Nachteile von Cannabidiol zu finden. Wenn du Fragen oder Anregungen hast freuen wir uns auf deine Kommentare!

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