"Wie war das nochmal?" Hanfpfoten CBD für Dummies

“Wie war das nochmal?” CBD für Dummies

Unsere täglichen Besucher hier auf hanfpfoten.ch haben alle verschieden viel bzw. wenig Wissen über Cannabidiol (CBD). Das ist auch völlig in Ordnung so. Desto wichtiger finden wir Hanfpfoten aber auch entsprechend relevante Inhalte. In diesem Beitrag wollen wir einen simplen Überblick über CBD geben. Deshalb auch der Titel: “CBD für Dummies.” Solltest du schon viel über CBD wissen, dann wirst du dennoch nützliches aus diesem Beitrag ziehen können: nämlich die – in aller Kürze – präsentierten Fallstudien. Und wer weiß, vielleicht findest du ja auch noch andere Wahrheiten, die du noch nicht kanntest.

Hanfpfoten CBD, Phytocannabinoide und das Endocannabinoidsystem

Hanfpfoten beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit Cannabidiol. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf Tieren. Hunde, Katzen, Pferde und andere Tiere sollen von der Wirksamkeit des CBD-haltigen Hanföls gesamtheitlich profitieren. Die Wissenschaft bzw. die medizinische und pharmakologische Forschung bildet dafür die Grundlage. Es ist schon seit Langem bekannt, dass Säugetiere ein sog. Endocannabinoidsystem besitzen. Im Grunde versucht dieses System, bei Mensch und Tier, den Körper im Innern in Balance zu halten. Zahlreiche Studien haben ergeben, dass das Endocannabinoidsytem versucht Stress zu regulieren, das Nervensystem zu schützen, das Immunsystem anzuregen und unser homöostatisches Gleichgewicht zu bewahren. Letzteres beschreibt ein System, das versucht unseren Körper, als auch unsere Psyche in Harmonie zu halten.

Phytocannabinoide wie z.B. Tetrahydrocannabinol (THC), Cannabidiol (CBD), Cannabinol (CBN) und Cannabigerol (CBG), docken an die Rezeptoren des Endocannabinoidsystems im Körper von Säugetieren an. Diese Rezeptoren werden CB1 und CB2 Rezeptoren genannt. Dabei wird die körpereigene Produktion von Cannabinoiden unterstützt und es lassen sich wissenschaftlich nachweisbar positive Wirkungen auf eine Vielzahl an Gesundheitsfaktoren feststellen. CBD im Besonderen ist dabei – anders als THC – nicht psychoaktiv und bindet sich nicht ausschließlich an das Endocannabinoidsytem. Cannabidiol dockt auch an weitere Rezeptorensysteme im Körper an. Unter Forschern und Medizinern gilt das Extrakt aus der Hanfpflanze deshalb als leicht verträgliche Komponente, die antientzündlich, antiepileptisch und antischizophren wirkt. Dank der ausbleibenden, in der Medizin ungewollten berauschenden Wirkung, wird es daher von Experten empfohlen.

Das Endocannabinoidsystem - Die Schaltzentrale für die Wirkung von Cannabinoiden

CBD in der Praxis

CBD kommt in der tiermedizinischen Betreuung von Hunden sehr häufig zum Einsatz. Ein Fall aus Australien unterstreicht dies. Im fernen Kontinent praktiziert Tiermediziner Dr. Edward Bassingthwaighte. Er behandelte eine Hündin mit Tumorbefall der Milchdrüse. Herkömmliche Behandlungsmethoden schlugen nur bedingt an und der Zustand der Hündin verschlechterte sich zunehmend. Zusätzlich zur Behandlung mit herkömmlichen Medikamenten griff der Tiermediziner schließlich zu CBD Hanföl. Und der erfahrene Tiermediziner wurde sehr positiv überrascht. “Innerhalb von drei Monaten nach der erstmaligen Verabreichung von CBD”, so Dr. Bassingthwaighte, soll der “rund sechs Zentimeter große Tumor” verschwunden gewesen sein. Auch nach über einem halben Jahr soll keinerlei Rückfall festzustellen gewesen sein. Die Hündin erfreut sich zudem an einem “guten Gesundheitszustand”. Abschließend kam Dr. Edward Bassingthwaighte zu dem Ergebnis, dass CBD zwar kein Wunderheilmittel sei, „aber das Potential des Extrakts bezogen auf die ganzheitliche Gesundheit von Tieren ist enorm.”

In Kanada praktiziert Dr. Katherine Kramer an einer Tierklinik. Sie setzt bereits seit vielen Jahren Cannabidiol erfolgreich in ihrer täglichen Arbeit mit Tieren ein. In einem Interview mit dem Magazin “The Georgia Straight” sagte die Medizinerin über die Wirksamkeit von CBD: “Ich kann all jene Fälle an einer Hand abzählen, wo CBD keine nennenswerte Wirkung erzielte. Ich hatte in den letzten 5 Jahren mit dem Einsatz von CBD mehr Erfolg als Rückschläge oder Nebenwirkungen, wie z.B. Vergiftungen. Aktuell könnte ich mir meine tägliche Praxis nicht ohne Cannabidiol vorstellen.” Sie unterstreicht ihre hohe Meinung von CBD durch den Fall einer 18-jährigen Katze, die unter starken Schmerzen litt. Das Tier weigerte sich zu fressen und bekam Opiate gegen die Schmerzen. Dr. Kramer schlich die Opiate aus, verabreichte CBD und binnen “kurzer Zeit” begann die alte Katze “wieder zu fressen, litt an weniger Schmerzen und konnte noch ein paar Jahre bei gutem Gesundheitszustand leben. Ohne Opiate.”

Auch bei Pferden wird CBD mittlerweile immer mehr eingesetzt. Vor allem gegen Beschwerden wie z.B. Arthritis, Epilepsie, Infektionen, Muskelbeschwerden, nervöse Unruhe oder auch Tumorbefall. Aus den USA berichten Forscher an der Colorado State University, dass beispielsweise beim sog. „Head-Shaking-Syndrom“, verursacht durch Stress und Nervosität, CBD-haltiges Hanföl eine schnelle Besserung herbeiführte. Dies sei vor allem auf die nachweisbare, entspannende Wirkung des Cannabinoids zurückzuführen.

Fazit

Wenngleich die präsentierten Fallstudien keine Beweis für die Wirksamkeit von CBD sind, lässt sich doch festhalten, dass das Extrakt wünschenswerte Besserungen bei Mensch und Tier herbeiführt. Die medizinische Forschung belegt zudem die Wirksamkeit von CBD in der Behandlung von Tumoren verschiedener Arten und macht das Extrakt damit außerordentlich interessant. Wir von Hanfpfoten können nur für uns sprechen: CBD ist kein Wunderheilmittel und kann lebenswichtige Medikamente nicht ersetzen. Auch kann Cannabidiol keine unheilbaren Krankheiten wundersam verschwinden lassen. Aber der gegenwärtige Aufriss um das Extrakt ist keinesfalls unbegründet. CBD ist ein hochwirksames, natürliches Extrakt mit nur wenigen Nebenwirkungen und keinerlei toxischen Auswirkungen. Es lindert Schmerz, hemmt Entzündungen, beruhigt und schützt das Nervensystem, stärkt das Immunsystem, wirkt positiv auf den Stoffwechsel… die Liste ist schier endlos.

Bei allem Positiven über Cannabidiol sollte jedoch nicht vergessen werden, dass auch hier Nebenwirkungen oder ungewünschte Wechselwirkungen auftreten können. Zu den bekannten Nebenwirkungen von Cannabidiol gehören beispielsweise Schläfrigkeit und die Verringerung von Leberenzymen, welche zur Metabolisierung anderer Medikamente wichtig sind. Wir empfehlen deshalb immer die Rücksprache mit dem (Tier-)Arzt und raten ausdrücklich von der Ersetzung verordneter Medikamente durch CBD ohne ärztliche Rücksprache ab. Ansonsten sehen wir CBD als wertvolles Extrakt, welches für ein überaus besseres Wohlbefinden, eine stabilere Gesundheit und weniger Stress, beim Menschen und auch beim Tier sorgt!

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