Wissenschaftliche Studien empfehlen CBD gegen Krebs

Die Forschung empfiehlt CBD Tropfen gegen Krebs

In mehreren Studien wurden bereits Beweise angeführt, dass CBD Tropfen eine gewisse positive Wirkung auf Krebszellen haben. Nachfolgend präsentieren wir eine ins Deutsche übersetzte Studie von italienischen Forschern, welche die Wirkung von CBD Tropfen auf diverse Tumorarten untersuchten. Die Übersetzung bezieht sich nicht auf die gesamte Studie, da diese in ihrer gänzlichen Länge den Rahmen der von uns gewünschten Textlängen auf unserer Webseite sprengen würde. Wir haben deshalb die wohl interessantesten Abschnitte der Studie teils gänzlich, teils vereinfacht und/oder teilweise übersetzt und stellen sie dir hier zur Verfügung. Die komplette Studie kannst du gerne hier (auf Englisch) selbst nachlesen (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3579246/, 26/04/2019). Unsere Empfehlung dazu hast du!

In ihrer Studie “Cannabidiol as potential anticancer drug” empfehlen vier italienische Wissenschaftler Cannabidiol (CBD) zur effektiven Behandlung von Tumoren. Laut den Wissenschaftlern wurde über die letzten Jahre hinweg verschiedene Beweise dafür gefunden, dass Cannabinoide mit Δ9-Tetrahydrocannabinol (Δ9-THC) positiv auf die Einschränkung von Tumorwachstum und -streuung wirken. Es sei festzustellen, dass Cannabinoide eine antiproliferative Wirkung haben (sie wirken gegen die Gewebevermehrung, also das Wachstum von Tumoren), als auch einen positiven apoptotischen Effekt (Unterstützung der genetischen Selbstzerstörung von Zellen). Daraus ergibt sich eine direkte Wirkung auf die Neovaskularisation von Tumoren, die Migration von Tumorzellen, die Adhäsion, den Befall von Gewebe durch Tumore und die Verbreitung von Metastasen. Das Problem an der klinischen Anwendung von Δ9-THC sind die ungewollten, psychoaktiven Nebenwirkungen (das “high” sein). Deshalb wächst das Interesse an nicht psychoaktiven Cannabinoiden, die eine strukturelle Affinität für Δ9-THC besitzen. Und genau hier kommt Cannabidiol (CBD) ins Spiel. Die Studie und ihre Ausführungen fokussiert sich deshalb auf die Wirkung von CBD in Hinblick auf Tumore und zeigt auf, warum die weitere Erforschung von CBD als therapeutisches Medikament wichtig ist.

Cannabinoide in der Krebsbehandlung

Cannabinoide wurden schon länger bei Krebspatienten gegen Zellschwund, Erbrechen und zur generellen Schmerzlinderung eingesetzt. Eine signifikante Entwicklung im Einsatz von Cannabinoiden zur Behandlung von Krebspatienten kam von der Entdeckung eines potenziellen Einsatzes der Cannabinoide zur Abtötung von Krebszellen. Bereits 1975 entdeckten Munson und weitere Forscher, dass durch den Einsatz von Δ8-THC, Δ9-THC und Cannabinol eine Abtötung von bösartigen Krebszellen begünstigt wird. Als das Endocannabinoidsystem schließlich entdeckt und zum Teil enträtselt wurde, erhöhte sich das Interesse an Cannabinoiden und deren Wirkungen auf verschiedene Krankheiten und Leiden – vor allem aber auch Krebs – deutlich. Seither legen Studien mehrfach nahe, dass Cannabinoide antiproliferative und positiv apoptotische Effekte auf verschiedene Tumortypen haben. Dazu gehören unter anderem auch Brustkrebs, Krebs entstehend in den Gliazellen des Hirns, Leukämie, Lungenkrebs, Schilddrüsenkrebs, Hautkrebs, Gebärmutterkrebs, Brustkrebs, Prostatakrebs und Darmkrebs.

Wie bereits ausgeführt besitzt Δ9-THC einen – in der Medizin – ungewollten psychoaktiven Nebeneffekt. Im Gegensatz hierzu weist Cannabidiol (CBD) keine psychoaktiven Nebenwirkungen auf und besitzt trotzdem eine strukturelle Affinität für Δ9-THC. Zudem dockt CBD äußerst gut an den CB1 und CB2 Rezeptoren des Endocannabinoidsystems von Säugetieren an und besitzt vielseitige Wirkung auf unser Nervensystem und das Immunsystem. Aus Forschungsergebnissen lässt sich zudem entnehmen, dass CBD auch an die Rezeptoren TRPV, 5-HT1A, GPR55 und PPARγ “andockt”. Neben den positiven Effekten für Schmerz- und Spastikpatienten, konnte nun auch antiproliferative und positiv apoptotische Effekte von CBD erkundet werden. CBD reiht sich demnach neben Δ9-THC zu den Cannabinoiden ein, die eine direkte Wirkung auf die Neovaskularisation von Tumoren, die Migration von Tumorzellen, die Adhäsion, den Befall von Gewebe durch Tumore und die Verbreitung von Metastasen.

CBD Tropfen gegen Brustkrebs

In 2006 demonstrierten Ligresti und andere Forscher zum ersten Mal die potenzielle Wirkung von CBD auf Brustkrebszellen (MCF7, MDA-MB-231). Die potenzielle Wirkung verblüffte die Forscher, da CBD zwar auf die Krebszellen wirkte, jedoch gesunde Zellen kaum beeinträchtigte. Zudem wurde festgestellt, dass CBD oder CBD-reiche Produkte (mit mindestens 70% CBD-Anteil), die Bildung und Verbreitung von Metastasen bei Brustkrebsbefall einschränkte. Diese Wirkungen basieren auf Grundlage von zellularen und molekularen Mechanismen im Körper. Cannabidiol (CBD) scheint hierbei den Rezeptor TRPV1 direkt anzusprechen und/oder den CB2 Rezeptor indirekt. Weiterhin verringerte CBD den oxidativen Stress. McAllister legte in einer weiteren Studie über CBD gegen Brustkrebs nahe, dass CBD in der Tat mit grundlegenden Schritten bei der Ausbildung und -breitung von Brustkrebs interagiert. Insgesamt testeten die Forscher drei Gruppen von Cannabinoiden: Phytocannabinoide mit einer Affinität zu den CB1 und CB2 Rezeptoren, Phytocannabinoide mit nur geringer Affinität zu den CB1 und CB2 Rezeptoren und synthetische Komponenten mit einer Affinität zu den CB1 und CB2 Rezeptoren. CBD erwies sich als das effektivste Cannabinoid, ebenso wirksam wie Δ9-THC. Das Zellwachstum der MDA-MB-231 und MDA-MB-436 Krebszellen wurde stark eingeschränkt und die Migration der Zellen verhindert. Interessanterweise regulierte CBD dabei die Auswirkungen von Genen, welche in die Kontrolle von Zellfunktionen involviert sind. Namentlich das Gen ID1, welches maßgeblich die Ausbreitung und -bildung von Brustkrebszellen (ungewollt) begünstigt. Die Fähigkeit von CBD dieses ID1-Gen und dessen Auswirkungen zu hemmen wurde von den Forschern in direkten Zusammenhang mit den Heilungschancen von aggressivem Brustkrebs gebracht.

CBD Tropfen gegen Gliazellenkrebs

Cannabidiol (CBD) besitzt weitere Eigenschaften gegen Krebs. Beispielsweise auch gegen Tumore, die in den Gliazellen des Gehirns oder Knochenmark entstehen. Diese Tumore gelten als sehr aggressiv, breiten sich schnell aus, bilden sich schnell neu und zeigen zudem wenig Anfälligkeit für Chemotherapien. Forscher wie etwa Jacobsson, Massi und andere beobachteten, wie CBD einen gewünschten Effekt auf die Zellproliferation im 6. Halswirbel besitzt. Zudem erkannten die Forscher 2004, dass CBD die Zellproliferation der U87-MG und U373 Gliazellen durch Apoptoseinduktion hemmt. Interessanterweise ging CBD hierbei scheinbar selektiv vor, da die nicht betroffenen, primären Gliazellen in ihrer Tätigkeit nicht beeinträchtigt wurden. Wann immer Tumorzellen generiert wurden reduzierte CBD deren Wachstum ohne die gesunden Zellen zu schädigen.

Hinzu kommt, dass die antiproliferative Wirkung von CBD unabhängig von den Rezeptoren des Endocannabinoidsystems und des Vanilloid-Rezeptors (zuständig für Schmerzsignalübertragung) geschah. Viel wichtiger noch: der gewünschte Effekt von CBD gegen Krebs ging mit einer gleichzeitigen Senkung von oxidativem Stress einher. Dadurch wurde auch die sog. reaktive Sauerstoff-Spezies (ROS, chemische Komponenten wie z.B. Peroxide) gehemmt und die gesunden Zellen vor deren Befall geschützt. Neben den zuständigen Mechanismen für den Zelltod produzierte CBD zudem einen zeitlich begrenzten Ausstoß von Cytochrom C und aktivierte die Caspasen 3, 8 und 9. Dies beschleunigte den Zelltod von befallenen Gliazellen und beugte dem Wachstum des Tumors vor. Weitere Ergebnisse legten auch nahe, dass CBD in seiner Gesamtheit sogar wirkungsvoller war als Δ9-THC. Interessanterweise zeigten kombinierte Einsätze von Δ9-THC und CBD, dass Cannabidiol (CBD) den Effekt von Δ9-THC verstärkte. Der kombinierte Einsatz von
Δ9-THC und CBD würde auch den ungewünschten psychoaktiven Nebenwirkungen von THC entgegenwirken bzw. diese Nebenwirkungen reduzieren.

CBD Tropfen gegen Leukämie

Die ersten Beweise für die Wirksamkeit von CBD gegen Leukämie kamen von Gallily und anderen Forschern. Es wurde beobachtet, dass CBD die Apoptose durch die Aktivierung der Caspase 3 in HL-60 Zellen bei Leukämie erhöhte. Verblüffenderweise wurden abermals keinerlei gesunde Zellen beeinflusst. In späteren Forschungsergebnissen stellten McKallip und andere fest, dass CBD eingesetzt bei Tumorbefall der EL-4 Lymphomzellen und den sog. Jurkat-, als auch Molt-4 Leukämiezellen den Zelltod erkrankter Zellen beschleunigte. Dies geschah durch die Erhöhung der natürlichen Apoptose durch Stimulierung des CB2 Rezeptors. Bei den sog. Jurkat-Zellen resultierte der Einsatz von CBD in der Aktivierung der Caspasen 3, 8 und 9. Zudem wurde abermals Cytochrom C ausgestoßen. Zusammengenommen legen diese Resultate nahe, dass CBD durch die CB2 Rezeptoren ein hochwirksames, selektives Mittel zur Behandlung bei Leukämie ist.

CBD gegen Lungenkrebs

Lungenkrebs reagiert sehr ungenügend auf zur Zeit eingesetzte Therapien und Behandlungen. Zudem sind die Verläufe von Lungenkrebs meist aggressiver Natur. Daher ist es nur natürlich, dass Alternativen zu den gegenwärtigen Behandlungsmethoden gesucht werden. Ramer und andere Forscher erkundeten deshalb des Effekt von CBD auf erkrankte A549-Zellen. Das sind Lungenkarzinomzellen, die durch die CB1, CB2 und TRPV1 Rezeptoren angesprochen werden. Diese Rezeptoren werden alle von CBD stimuliert und Forschungsergebnisse aus anderen Studien legten nahe, dass CBD hochwirksam mit den Rezeptoren interagiert und durch die Rezeptoren angesprochene Zellen gewünscht beeinflusst.

Der Einsatz von CBD erwies sich auch diesmal aus effektiv. CBD schützte nicht nur die A549-Zellen, sondern regulierte auch einen entscheidenden Mitspieler bei der Zellteilung: PAI-1. Dieser Aktivator für die Zellteilung spielt bei vielen Krebsarten eine tragende Rolle in deren Ausbreitung. Die CB1, CB2 und TRPV1 Rezeptoren unterdrückten durch den Einsatz von CBD diesen Aktivator. Dadurch wurde die Ausbreitung von Lungenkrebs vermindert und zeitgleich schränkte der Einsatz von CBD auch die Metastasenbildung ein. Nennenswert ist an dieser Stelle, dass CBD einen therapeutisch relevanten Effekt zeigte. Diese Ergebnisse legen nahe, dass CBD einen entscheidenden Einfluss auf die Zellteilung von Krebszellen der Lunge hat.

Fazit zu Cannabidiol gegen Tumore

Die Forscher gehen auf weitere Krebsarten ein und kommen auch bei diesen Tumoren auf ähnliche Wirkweisen von CBD. Wir überspringen an dieser Stelle die anderen Krebsarten und machen mit der Schlussfolgerung der Forscher weiter.

Zusammengenommen lässt sich festhalten, dass CBD Tropfen a) natürlich und b) nicht psychoaktiv ist. Cannabidiol (CBD) zeigte in durchgeführten Versuchen apoptotische und antiproliferative Tendenzen bzw. Wirkweisen, welche sich auf verschiedene Typen von Tumoren auswirkten. Diese Wirkweisen und Tendenzen haben zudem Auswirkungen auf die Ausbreitung von Tumorzellen und die Bildung und Verbreitung von Metastasen. Basierend auf diesen Resultaten zeigen sich Beweise die nahelegen, dass CBD Tropfen ein potenter Regulator von Wachstum und Ausbreitung von Krebs ist.

Interessanterweise scheint der Effekt auf Tumorzellen von CBD selektiv zu sein, da gesunde Zellen nicht beeinträchtigt werden. Die Wirkung von CBD ist dabei direkt verknüpft mit der Fähigkeit multiple, zellulare Pfade anzugehen, welche für das Wachstum und die Ausbreitung von Tumoren zuständig sind. Die Rolle der Rezeptoren des Endocannabinoidsystems und des Vanilloid-Rezeptors sind dabei noch ungeklärt. Während bei Darm- und Lungenkrebs, als auch Leukämie, eine klarer Beitrag dieser Rezeptoren festzuhalten ist, wirkt der Beitrag bei Brustkrebs oder Krebs entstehend in den Gliazellen marginal. Wenngleich die Wirksamkeit von CBD in Versuchen erwiesen wurde, muss festgehalten werden, dass diese Wirkungen lediglich an Tieren beobachtet wurden. Diese Wirkungen weisen aber darauf hin, dass CBD das Wachstum, die Ausbreitung und die Metastasenbildung bei Tumoren gewünscht beeinflusst. Der klinische Einsatz am Menschen von CBD muss derweilen noch ermittelt werden. Hierzu ist festzuhalten, dass CBD nicht toxisch ist. Die orale Verabreichung von 700 mg Cannabidiol täglich über 6 Wochen zeigte keinerlei toxische Reaktion am Menschen. Das legt nahe, dass CBD für den Langzeiteinsatz bei menschlichen (und – erwiesenermaßen – tierischen) Krebspatienten geeignet ist. Hinzu kommt, dass Daten aus Experimenten zeigten, dass der kombinierte Einsatz von CBD und Δ9-THC womöglich noch effektiver sein könnte, bezogen auf die Zellproliferation bei bestimmten Tumorarten. Dies unterstreicht auch der Einsatz von Sativex™ 10 mg (ein Präparat mit einem Verhältnis von CBD und Δ9-THC bei 1:1 liegend), welches jüngst gegen Multiple Sklerose zugelassen wurde. Das Präparat schafft durch orale Einnahme eine Konzentration von CBD im menschlichen Körper, die sich als effektiv erwies in der Bekämpfung von Lungenkrebszellen.

Wir hoffen, dass dich die Teile der verlinkten Studie ähnlich verblüfften wir uns. Wir bitten dich zudem diesen Beitrag zu teilen und Bekannten und Freunden zu empfehlen, damit möglichst viele von diesen tollen Ergebnissen von CBD erfahren. Denn diese Ergebnisse bedeuten nicht nur Gutes für dein Tier, sondern auch für dich oder deine Liebsten.

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