CBD Anwendung

Die verschiedenen Anwendungsarten von CBD

Cannabidiol ist ein Nahrungsergänzungsmittel, welches aus der Hanfpflanze gewonnen wird. Anders als THC löst es nachweislich keine psychoaktiven Effekte aus und ist deshalb legal erhältlich. Es setzt sich aus Mineralstoffen, Spurenelementen, Proteinen, Ballaststoffen, Vitaminen und ungesättigten Fettsäuren zusammen. Obwohl CBD nicht als Arzneimittel klassifiziert ist, hat es ein breites Wirkungsspektrum und kann für mehrere Bereiche genutzt werden. Der Effekt des CBD kann je nach Konsumenten unterschiedlich ausfallen. CBD entfaltet seine Wirkung nämlich an der Stelle im Körper, der es zu dem Zeitpunkt der Einnahme die größte Relevanz zuspricht. Dazu muss es lediglich an den entsprechenden körpereigenen Rezeptoren andocken. Da alle Säugetiere ein körpereigenes Endocannabinoidsystem besitzen, wirkt CBD bei vielen Tieren ähnlich wie bei uns Menschen. Immer mehr Haustierbesitzer greifen daher auf den Wirkstoff zurück, damit ihr Tier von den Anwendungen von CBD profitieren kann.

Anwendung bei Angststörungen

Viele Tiere leiden unter starken Angststörungen, die ihnen den Alltag erheblich erschweren. Es treten Probleme beim Autofahren, beim Spazierengehen, an unbekannten Orten und sogar Zuhause in den eigenen vier Wänden auf. Auf Dauer hat ein solcher Zustand Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System und die Schlafqualität.
Eine bekannte CBD Anwendungsart ist daher die gegen ebenjene Angststörungen. Cannabidiol hat eine beruhigende Wirkung, die auch als anxiolytisch, also angstlösend, bezeichnet wird. Zahlreiche Studien und Forschungen zum Thema CBD gegen Angst haben diese Tatsache auf wissenschaftlicher Grundlage untermauert. So konnte zum Beispiel bei Ratten, denen CBD gegeben wurde, eine längere Gesamtschlafzeit und eine kürzere Schlaflatenz, also Einschlafzeit, beobachtet werden[1].
Viele Menschen nutzen CBD, um Stress oder Schlafprobleme in den Griff zu kriegen. Bei Tieren hat der Wirkstoff den gleichen Effekt und wird daher gerne vor stressigen Situationen wie Urlaubsreisen oder Arztbesuchen verabreicht.


[1] Cannabidiol (CBD): Ein cannabishaltiges Compendium von Dr. med. Franjo Grotenhermen, Markus Berger und Kathrin Gebhardt (2015)


CBD Anwendung bei Fettleibigkeit und Diabetes Typ 2

Cannabinoide haben nachweislich Einfluss auf das Essverhalten des Konsumenten. Während der Wirkstoff THC, welcher ebenfalls aus der Hanfpflanze gewonnen wird, den Appetit anregt, hat CBD den gegenteiligen Effekt. CBD wird deshalb oft als Unterstützung gegen Übergewicht genutzt.
Noch dazu konnten Forscher eine Korrelation zwischen Diabetes Typ 2 und dem Endocannabinoidsystem feststellen, welche nahelegt, dass CBD zu der Prävention von Diabetes genutzt werden kann.

CBD Anwendung bei Epilepsie

Ein weiteres Anwendungsgebiet von CBD ist die Epilepsie. CBD kann bei dieser neurologischen Erkrankung sowohl Tieren als auch Menschen helfen und ist aktuell Bestandteil vielzähliger Forschungen. Für Langzeitstudien ist es beim gegenwärtigen Stand der Wissenschaft noch zu früh, doch es gibt bereits viele erfolgsversprechende Studien, die einen positiven Einfluss von CBD auf die Krankheit beweisen. Bei einigen Arten von Epilepsie konnte beobachtet werden, dass die Einnahme von CBD die Anzahl, Dauer und Intensität der Anfälle verringerte.
Für genauere Ausführungen zu diesem Anwendungsgebiet von CBD wollen wir auf eine unserer früheren Textserien mit dem Namen Wie CBD gegen Epilepsie wirken kann verweisen. Dort führen wir mehrere wissenschaftliche Studien auf und erklären deren Ergebnisse in Hinblick auf die Wirkungsweise von CBD bei Epilepsie.

CBD Anwendung bei Schmerzen

Bei Tieren und Menschen mit schmerzhaften Erkrankungen findet CBD ebenfalls Anwendung. Schon lange wird darüber diskutiert, CBD vermehrt in der Schmerzbehandlung einzusetzen. Damit könnten nebenwirkungsreiche Opioide und Medikamente ersetzt oder zumindest ergänzt werden.
Vor allem Tiere mit chronischen Schmerzen wie bei Arthritis oder Arthrose profitieren von dieser Wirkungsweise des Cannabidiols. Menschen hingegen können es zudem bei Migräneanfällen oder Menstruationsschmerzen nutzen.
Es ist wichtig zu betonen, dass CBD zwar Schmerzen lindern und Entzündungen hemmen, aber nicht deren Ursache, also die zugrundeliegende Krankheit, heilen kann. Viele Haustierbesitzer sind jedoch trotzdem froh darüber, mit CBD die Lebensqualität ihres kranken Tieres durch verminderte Schmerzen zu verbessern.

Weitere CBD Anwendungsgebiete

Wie du schon den ersten Abschnitten dieses Textes entnehmen konntest, wird CBD bei vielen verschiedenen Beschwerden eingesetzt. Tatsächlich handelt es sich bei den hier thematisierten Anwendungen für CBD nur um eine kleine Auswahl.
Laut unterschiedlichen Erfahrungsberichten und Studien hilft CBD außerdem bei den folgenden Beschwerden:

Fazit zu Die verschiedenen Anwendungsarten von CBD

Die Forschung legt die Wirksamkeit von Cannabidiol gegen viele verschiedene Probleme nahe. Besonders hervorzuheben ist unter anderem der Einsatz von CBD in der Schmerztherapie und bei Angststörungen. Haustierbesitzer können das nebenwirkungsarme CBD einsetzen, um das Leben ihres Tieres qualitativ zu verbessern.
Auch wenn es keine schwerwiegenden Erkrankungen heilen kann, halten wir CBD daher für ein multifunktionales Nahrungsergänzungsmittel, von dem Menschen wie auch Tiere profitieren können. 

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