CBD für Tiere und das Herz-Kreislauf-System

CBD für Tiere und das Herz-Kreislauf-System

CBD für Tiere verspricht hohes therapeutisches Potential bei einer Vielzahl an gesundheitlichen Problemen. Dies belegen die zahlreichen Studien der (tier-)medizinischen Forschung. Sei es Diabetes, Entzündungen, Epilepsie, Fibromyalgie, Schmerzen, Stress… Hanftropfen für Hunde, Katzen, Pferde und andere Tiere scheinen zu helfen. Doch wie sieht es bei Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems aus? Kann Cannabidiol im kardiovaskulären System ähnliches therapeutisches Potential aufweisen, wie gegen Krebs beispielsweise? Wir sind dieser Frage nachgegangen und freuen uns dir nachfolgend unsere Rechercheergebnisse zu präsentieren!

Wichtiger Hinweis: nachfolgende Zusammenfassungen beruhen auf echten wissenschaftlichen Publikationen. Wir nennen zum Beleg dafür jeweils den Originaltitel und verlinken zum entsprechenden Text. Die Texte liegen in Englisch vor und werden von uns selektiert. Zudem übersetzen wir entsprechende Abschnitte dieser Texte frei und stellenweise vereinfacht. Dies dient der Lesbarkeit, der Verständlichkeit, als auch dabei, den Rahmen unserer üblichen Blogbeiträge nicht zu sprengen.

CBD Tropfen gegen Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems?

Diese Fragen würde die Wissenschaft bejahen! In “Is the cardiovascular system a therapeutic target for cannabidiol?” (pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22670794/, 17/09/2019) treffen die Autoren die Aussage, dass es zunehmende Beweise dafür gäbe, dass Cannabidiol (CBD) eine positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System habe. So habe CBD beispielsweise einen direkten Einfluss auf Arterien, was vasorelaxierende Effekte hervorrufe. Auch schütze CBD vor vaskulären Schäden durch Glukose, Entzündungen oder Diabetes Typ 2. Die Autoren halten auch fest, dass der entzündungshemmende Effekt von Cannabidiol eine Konstante über die gesamte Länge der Experimente und Untersuchungen war.

Im Herz selbst sorgte CBD für Schutz gegen Schäden verursacht durch Durchblutungsstörungen. Auch die Kardiomyopathie verursacht durch Diabetes konnte durch CBD verhindert werden. Zudem konnten die Forscher beobachten, wie CBD die Intensität von Herzinfarkten in Zusammenhang mit Durchblutungsstörungen verringerte und den Blutfluss bei Schlaganfällen erhöhte. Die Forscher nehmen an, dass der 5HT(1A) Rezeptor hierbei aktiviert wird. Ein weiterer Beleg dafür, dass CBD, anders wie andere Cannabinoide, nicht nur im Rahmen des Endocannabinoidsystems wirkt.

Hanftropfen für Hunde, Katzen, Pferde und andere Tiere als kardiovaskuläres Heilmittel?

Nun, so weit würde die Forschung dann doch nicht gehen. Wir müssen uns immer wieder ins Gedächtnis rufen, dass langjährige klinische Studien bisweilen fehlen bzw. lediglich unvollständige Ergebnisse vorliegen. Bisherige Erkenntnisse beziehen sich demnach auf Laborexperimente bzw. Studien über kürzere Zeiträume. Nichtsdestotrotz überzeugen die bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnisse. Und auf der Suche nach dem therapeutischen Potential von CBD im Herz-Kreislauf-System haben wir noch mehr überzeugende Erkenntnisse gefunden! In “Cannabidiol attenuates cardiac dysfunction, oxidative stress, fibrosis, and inflammatory and cell death signaling pathways in diabetic cardiomyopathy” (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21144973/, 19/09/2019) schildern die Forscher die verblüffende Wirkung von CBD gegen Kardiomyopathie, ausgelöst durch Diabetes.

Diabetische Kardiomyopathie charakterisiert sich durch eine Vielzahl an Problemen im Herz-Kreislauf-System, bis hin zu Nekrosefaktoren wie bei Tumoren oder auch Fibrosen. Cannabidiol konnte in Tests unter Laborbedingungen Dysfunktionalitäten des Herzmuskels, Entzündungen, Fibrosen, Tumor-Nekrosefaktoren, Zelltod und weitere Auswirkungen erfolgreich abschwächen. Die Autoren schlussfolgern aus diesen Ergebnissen, dass CBD ein hohes therapeutisches Potential gegen Diabetes und dessen Auswirkungen auf das kardiovaskuläre System habe. Zudem zeigten die Ergebnisse auch ein mögliches Potential gegen andere gesundheitliche Probleme im Herz-Kreislauf-System.

“CBD für Tiere schützt mein Tier vor Herzerkrankungen?”

Nein. Cannabidiol kann dein Tier nicht vor Erkrankungen schützen. Zumindest liegen dafür keine Forschungsergebnisse vor. Was CBD für Tiere aber durchaus tun kann: die Auswirkungen von Herz-Kreislauf-Problemen abschwächen und vor allem die teils schwerwiegenden Folgen von Diabetes zumindest verringern, wenn nicht sogar verhindern. Die genauen Hintergründe zur Wirkweise von Cannabidiol im Herz-Kreislauf-System gilt es dabei noch zu untersuchen. Ebenso bedürft es klinischen Langzeitstudien, um die Laborergebnisse über Jahre hinweg zu bestätigen.

Wie immer gilt unsere klare Empfehlung, dass du die Verabreichung von CBD Tropfen zuerst mit deinem Tierarzt besprichst. Auch raten wir klar davon ab, dass du verschriebene Medikamente einfach absetzt und durch CBD für Tiere ersetzt. Cannabidiol ist die beste natürliche Alternative für dein Tier, aber kein Medikament im Sinne eines Heilmittels. Nichtsdestotrotz kannst du z.B. deinem Hund CBD ergänzend verabreichen ohne Angst vor etwaigen schweren Nebenwirkungen haben zu müssen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) spricht hier klare Worte.

Fazit zu CBD für Tiere und das Herz-Kreislauf-System

Die (tier-)medizinische Forschung belegt eindeutig ein hohes therapeutisches Potential von Cannabidiol gegen diverse Probleme, die das kardiovaskuläre System betreffen. Sei es bei diabetischer Kardiomyopathie, Fibrosen, Entzündungen oder weiteren gesundheitsgefährdenden Problemen. Weiterhin verdichtet sich der Verdacht, dass Cannabidiol nicht nur als Agonist der CB1 und CB2 Rezeptoren des Endocannabinoidsystems dient, sondern auch weitere Rezeptoren direkt aktiviert. Dies hebt CBD im Rahmen des medizinisch-therapeutischen Nutzens klar ab. Auch vom weitaus bekannteren Tetrahydrocannabinol (THC). Hinzu kommt, dass Cannabidiol keine berauschenden Wirkungen aufweist und nahezu frei von Nebenwirkungen ist.

Wir hoffen, dass dieser Beitrag dir wertvolle Informationen und Einblicke in aktuelle Forschungen und deren Ergebnisse rund um Cannabidiol geben konnte. Wenn dem so ist, dann würden wir uns freuen, wenn du diesen Beitrag in den sozialen Medien teilst. Falls du Fragen, Anregungen oder auch eigene Erfahrungen zum Thema hast, dann freuen wir uns ebenso gerne über deinen Kommentar!

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